Bezirksleiter Friedrich spricht bei Airbus in Hamburg

Aktionstag an den Airbus-Standorten: Metallerinnen und Metaller zeigen Widerstand gegen Kahlschlag-Pläne

(08.07.2020) IG Metall und Betriebsräte haben vom Airbus-Konzern den Erhalt der Arbeitsplätze an den deutschen Standorten des Luft- und Raumfahrtkonzerns eingefordert. Auf Kundgebungen, Demonstrationen und Informationsveranstaltungen sowie auf Flugblättern machten die Arbeitnehmervertreter vor den Werkstoren in Bremen, Hamburg, Nordenham, Stade und Varel deutlich, dass der geplante Abbau die Zukunft von Airbus und seinen Tochtergesellschaften gefährdet. Zu dem Aktionstag unter dem Motto "Wenn wir zusammenhalten, ist alles möglich" waren auch Delegationen weiterer Betriebe aus den Regionen sowie Vertreter und Vertreterinnen der Politik eingeladen.

"Der geplante Personalabbau ist überzogen und riskiert die Zukunftsfähigkeit von Airbus. Wir brauchen keine Abrissbirne, sondern eine Brücke in die Zukunft", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Kundgebung vor dem Werkstor von Airbus in Hamburg-Finkenwerder. "Wir müssen alles tun, um die Menschen im Betrieb zu halten. Alles andere wäre verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten und ihren Familien. Zudem brauchen wir das Fachpersonal, wenn die Auslastung wieder steigt." Es müssten alle staatlichen und tariflichen Instrumente geprüft werden, um Beschäftigung bei Airbus zu sichern, machte der Gewerkschafter deutlich.

Airbus-Aktionstag an der Küste