Flexibler Renteneinstieg: Die Politik muss handeln!

Altersteilzeit bringt Arbeit für die Jungen

(29.11.2007) Die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Altersteilzeit läuft Ende 2009 aus. Eine politische Entscheidung, die älteren Beschäftigten die Möglichkeit für einen frühen, gesunden Ruhestand nimmt. Und eine Entscheidung, die negative Folgen für die Beschäftigung hat. Denn: Die geförderte Altersteilzeit bringt junge Menschen in Arbeit! Sie rückten auf die vorzeitig frei werdenden Stellen nach und finden so einen festen Arbeitsplatz.

Ich gebe meinen Arbeitsplatz nicht auf. Ich reiche ihn weiter.

So ist eine solidarische Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt entstanden, die nun ins Wanken gerät. – Wir lassen nicht zu, dass ein erfolgreiches Instrument gegen Arbeitslosigkeit und gegen die Folgen des demografischen Wandels gekippt wird! Wir kämpfen für den flexiblen Übergang zwischen Erwerbsleben und Rente. Damit Ältere zu fairen Bedingungen ausscheiden können, statt bis zum Umfallen zu arbeiten. Und damit Jüngere eine Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten.
Aber: Wir können uns tarifpolitisch nur dann für den flexiblen Renteneinstieg stark machen, wenn die die gesetzliche Rahmenbedingungen stimmen.
Unsere zentrale Forderung an die Politik: Die Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit bei Einstellung Jüngerer bzw. Übernahme von Auszubildenden und über 50-Jährigen muss erhalten bleiben!
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, planen wir zahlreiche Aktionen. Wir setzen uns ein. Für jung, für alt, für alle!

:: Infoflyer Altersteilzeit (PDF | 302 KiB)