(12.02.2009) Die IG Metall Küste begrüßt den Kurswechsel bei der Sietas-Werft in Hamburg. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze auf der Werft.
„Der Wechsel in der Geschäftsleitung und der neue Kurs sind ein wichtiges Signal. Das gemeinsame Ziel muss die Sicherung der Arbeitsplätze und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sein“ sagte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste, heute in Hamburg. Der Betriebsratsvorsitzende der Sietas-Werft, Peter Bökler, unterstrich: „Das Zukunftskonzept kann nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern gemeistert werden.“ Die Arbeitnehmervertreter werden den neuen Kurs konstruktiv begleiten und für den Erhalt der Arbeitsplätze streiten.
Zur Überbrückung von eventuellen Auslastungsschwankungen und im Rahmen der Neuausrichtung müssen alle betrieblichen und arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Sicherung der Beschäftigten genutzt werden. Dabei müsse der Grundsatz „Qualifizieren statt Entlassen“ gelten. Bei Bedarf müsse auf Kurzarbeit mit gleichzeitiger Qualifizierung zurückgegriffen werden. „Die Beschäftigten stehen zu ihrer Werft. Die Zukunft muss mit ihnen gemeinsam gestaltet werden. Ohne sie geht es nicht“ so Blankau und Bökler.