Verhandlungen für Metall- und Elektroindustrie vertagt

Auch in der zweiten Runde kein Angebot

(29.03.2012) Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Nach zwei Stunden sind die Verhandlungen auf den 20. April in Lübeck vertagt worden.

„Dann muss endlich ein Angebot auf den Tisch. Wir warten lange genug darauf. Die Arbeitgeber sollten unsere Geduld nicht überstrapazieren“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Wenn die Arbeitgeber auch in der dritten Verhandlung wieder nur Nein sagen, müssen sie nicht wundern, wenn es zum Konflikt kommt.“

Rund 500 Metaller bei Kundgebung
An einer Kundgebung vor Beginn der zweiten Verhandlung beteiligten sich rund 500 Beschäftigte aus Bremen, Hamburg und dem nordwestlichen Niedersachsen.

Die IG Metall Küste fordert 6,5 Prozent mehr Geld für alle Beschäftigten, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeit. Die Gewerkschaft verhandelt für 140.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachen.



:: Medieninformation 16 / 2012 (PDF | 25 KiB)