Sicherheit für Airbus-Standorte

Aufsichtsrat stimmt Ausgliederung unter Vorbehalt zu

(24.11.2008) Der Aufsichtsrat von Airbus Deutschland hat der Ausgliederung der Werke Varel, Nordenham und Augsburg zum 1. Januar 2009 unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass bis Freitag der endgültige Überleitungsvertrag vorliegt.

Darin sollen unter anderem die Eckpunkte enthalten sein, auf die sich Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung bereits in der vergangenen Woche geeinigt hatten. Erst im Anschluss ist eine detaillierte Mitarbeiterinformation nach § 613a BGB möglich.

„Die Überleitungsvereinbarung bietet für die Beschäftigten eine gute Zukunftsperspektive in der Premium Aerotec GmbH", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des Gesamtbetriebsrates und der IG Metall Küste. „Mit den zugesicherten Arbeitspaketen (u.a. A350XWB) und den erheblichen Mitteln, die EADS in die Premium Aerotec investieren wird, ist die langfristige Fortführung der Standorte gesichert."

Die Einigung sieht eine Beschäftigungssicherung bis zum 31. Dezember 2013 vor. Ein Weiterverkauf der Premium Aerotec GmbH ist bis zum 31. Dezember 2011 ausgeschlossen; eine Minderheitsbeteilung ist vorher jedoch möglich. Ein Arbeitnehmerbeitrag wurde vereinbart. Dieser soll durch mehr Effizienz und eine höhere Produktivität erreicht werden.

"Uns ist es gelungen, die Interessen der Beschäftigten zu wahren und die tariflichen bzw. sozialen Bedingungen zu erhalten", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des Airbus-Gesamtbetriebsrates und der IG Metall Küste.

In den Werken Varel, Nordenham und Augsburg arbeiten insgesamt rund 6.000 Beschäftigte.

Gemeinsame Medieninformation von IG Metall Küste und Gesamtbetriebsrat Airbus