(08.03.2012) Hamburg. Die IG Metall Küste hat davor gewarnt, das Fachkräftebündnis in Mecklenburg-Vorpommern in Frage zu stellen. „Mit ihren jüngsten Äußerungen gefährdet die Vereinigung der Unternehmensverbände den bislang konstruktiven Dialog in dem Bündnis. Wir wollen uns weiter gemeinsam mit Arbeitgebern und Landesregierung für attraktive Arbeitsplätze im Land einsetzen. Attraktiv heißt für uns vor allem gut und fair bezahlt. Der Mindestlohn kann da nur die unterste Grenze sein“, erklärte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste.
„Mecklenburg-Vorpommern muss das Image eines Billiglohnlandes endlich ablegen. Nur so ist es für junge und gut ausbildete Fachkräfte attraktiv. Während das immer mehr Unternehmen erkennen und sich zur Tarifbindung bekennen, bleiben die Unternehmensverbände offenbar bei ihrem alten Kurs. Die Verbände wären gut beraten, dem Beispiel ihrer Mitgliedsunternehmen zufolgen und im Interesse des Landes und der Menschen auf eine bessere Bezahlung zu setzen“.
:: Medien Information 12 / 2012 (PDF | 17 KiB)