(23.09.2007) Ihr wollt Euch im Betrieb mit Rechtsextremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung auseinandersetzen? Ihr engagiert Euch für Minderheiten und für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt? Ihr unterstützt Kollegen und Kolleginnen mit Migrationshintergrund? Ihr habt bereits ein Projekt durchgeführt und möchtet, dass auch andere von Ihren Erfahrungen profitieren? Dann bewerbt Euch beim Wettbewerb "Gelbe Hand", der vom Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" ausgeschrieben wird.
Teilnehmen können Berufsschulen, Betriebe, Gewerkschaften und all jene, die mit ihren Beiträgen einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen. Ausführliche Informationen auf der Homepage des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an" und im Faltblatt zum Herunterladen.
Gemeinsam gegen Rassismus, für Gleichberechtigung
Die IG Metall ist, wie andere DGB Einzelgewerkschaften, Mitglied im Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!". Der Verein ist vielen von Euch unter seinem Logo "die Gelbe Hand" bekannt. Er setzt sich seit nunmehr zwanzig Jahren gegen Rechtsextremismus, Rassismus und für die Gleichberechtigung von Migranten und Migrantinnen ein. Damit ist er einer der ältesten antirassistischen Organisationen in Deutschland.
Aktivitäten und Angebote des Kumpelvereins:
Newsletter
Im Newsletter "Aktiv + Gleichberechtigt" werden Aktivitäten für Gleichberechtigung und gegen Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt vorgestellt, Anregungen für eigene Projekte vermittelt und die verschiedenen betrieblichen Akteure sowie Personen aus Initiativen, Gewerkschaften, Politik und Wissenschaft miteinander vernetzt.
Good-Practice-Datenbank
Gewerkschaftliche Aktivitäten werden außerdem in der Good-Practice-Datenbank auf der Webseite des Vereins vorgestellt
Weiterbildung
Der Verein bietet Fortbildungsmaßnahmen u.a. zum Thema "Was tun gegen Rechtsextremismus und Rassismus?", "Antirassistische Aktivitäten in der Arbeitswelt Beispiele aus der Praxis" sowie zum Thema "Rechte Jugendkultur" an.
Materialien
Über den Verein und dessen Webseite können Materialien wie Sticker, Aufkleber und Postkarten bezogen werden. Die vom Verein erstellte Broschüre "Mut zur Zivilcourage" gibt Beispiele und Tipps, wie auf rassistische Bedrohungen und Gewalt reagiert werden kann.