(21.11.2017) Die IG Metall Küste kritisiert die einseitige Ausrichtung der landesweiten Imagekampagne von Kammern und Unternehmensverbänden für die Industrie in Mecklenburg-Vorpommern, die heute in der Landespressekonferenz vorgestellt worden ist. "Die Chancen der Industrie für Mecklenburg-Vorpommern und die attraktiven Arbeits- und Ausbildungsplätze herauszustellen, macht nur Sinn gemeinsam mit den Arbeitnehmern und ihren Vertretern", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Außer schönen Bildern und netten Worten erwarten wir nicht viel von der Kampagne." Die Landesregierung forderte Geiken auf, Arbeitnehmer und Arbeitgeber an einen Tisch zu holen. "Statt die Unternehmer auf ihrem Industriekongress zu feiern, ließe sich dann wirklich etwas für die Industrie und die Arbeitsplätze im Land tun."