(07.11.2014) Zwischen fünf und sechs Prozent mehr Geld soll die Forderung in der Tarifrunde für die 140.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Nordwestniedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen. Darauf verständigten sich die 150 Mitglieder der großen Tarifkommission der IG Metall Küste heute in Hamburg. Die endgültige Forderung wird am 25. November beschlossen und soll bis dahin in den Betrieben abschließend beraten werden.
„Eine Forderung in diesem Rahmen wird der unterschiedlichen Situation in den Betrieben und Branchen gerecht“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Der Großteil unserer Betriebsräte sagt: Die wirtschaftliche Lage bleibt gut oder bessert sich. Nur wenige sehen Anzeichen für einen schlechteren Auftragseingang.“
In der Tarifrunde will die IG Metall außerdem für eine bessere Regelung zur Altersteilzeit sowie für mehr Zeit und Geld für Weiterbildung antreten. „Wer sein Leben lang hart gearbeitet hat, hat Anspruch auf einen flexiblen Übergang in die Rente und muss auch genug Geld bekommen, um sich diesen leisten zu können“, so Geiken. „Mit der Bildungsteilzeit wollen wir erreichen, dass sich alle Beschäftigten weiter entwickeln können. Außerdem soll der Arbeitgeber künftig nicht mehr allein entscheiden, wer mit Weiterbildungen unterstützt wird.“
Der Vorstand der IG Metall gibt am Dienstag, 11. November, eine Empfehlung für die Forderungen. Endgültig entscheiden die regionalen Tarifkommissionen am 25. November und der Vorstand am 27. November. Beginn der Tarifverhandlungen für den Bezirk Küste ist am 16. Januar 2015.
:: Medieninformation 41 / 2014 (PDF | 26 KiB)