Blankau: „Unternehmen darf jetzt nicht nachlassen“

IG Metall Küste sieht in dem Auftrag von Nordic Yards „wichtiges Signal“

(01.03.2010) Die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau, erklärt zu dem Auftrag der Nordic Yards in Wismar und Rostock-Warnemünde:

„Das ist ein wichtiges Signal für die Beschäftigten. Die Banken sind bei der Finanzierung in der Pflicht. Das Unternehmen darf jetzt nicht nachlassen und muss für weitere Aufträge sorgen. Von der Landesregierung fordern wir eine Verlängerung der Transfergesellschaft bis Ende Juli 2010. Wir erwarten, dass der Eigner seine vertraglich zugesagte Verpflichtung erfüllt und jetzt umgehend mindestens 1200 Beschäftigte einstellt – und zwar je 600 in Wismar und Rostock-Warnemünde. Wir brauchen eine industrielle Perspektive für beide Standorte und halten deshalb an unseren Forderungen fest: Bundes- und Landesregierung, Arbeitnehmervertreter und der Werfteigner müssen so schnell wie möglich an einen Tisch, wie es auch Ministerpräsident Sellering und Wirtschaftsminister Seidel bei dem Gespräch am Freitag erklärt haben.“

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