Erste Aktionen zur Bundestagswahl

IG Metall Küste stellt Kandidaten auf den Prüfstand

(17.06.2013) Die IG Metall Küste startet in dieser Woche mit ersten Aktionen zur Bundestagswahl: „Wir wollen den Kandidaten in den Wahlkreisen die Arbeitsbedingungen in den Betrieben deutlich machen und sie auf den Prüfstand stellen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Bei Betriebsbesuchen und Diskussionen mit Beschäftigten (Siehe unten) geht es in vielen Verwaltungsstellen um die Rente mit 67: „Die Kandidaten müssen begreifen, dass in der Industrie niemand so lange an seinem Arbeitsplatz durchhält und wir flexible Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Beruf brauchen.“

Mit weiteren Aktionen wird die IG Metall Küste bis zur Bundestagswahl für einen Politikwechsel werben. „Uns geht es um eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt: Schluss mit schlecht bezahlten prekären Jobs“, so Geiken. „Statt Minijobs, Befristungen, Leiharbeit und Werkverträgen fordern wir feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse, die den Menschen eine sichere Perspektive bieten.“ Auch die Energiewende soll Thema der Diskussionen sein: „Wir werden weiter Druck machen, damit die Arbeitsplätze in der maritimen Industrie erhalten bleiben.“

Auf der Bezirkskonferenz der IG Metall Küste am Donnerstag, 5. September, in Hamburg sollen dann Spitzenpolitiker der Parteien mit den Erwartungen der Beschäftigten konfrontiert werden. Für die Diskussion haben bislang die Vorsitzenden von SPD, Grünen und Linke zugesagt: Sigmar Gabriel, Claudia Roth und Bernd Riexinger.

Erste Aktionen zur Bundestagswahl (Stand: 18.6.13):

:: Medien Information 42/2013 (PDF | 31 KiB)