Geiken: "Das Unternehmen hat insgesamt gut zu tun"

IG Metall Küste warnt Airbus vor überzogenem Stellenabbau

(08.03.2018) Die IG Metall Küste hat Airbus vor einem überzogenen Stellenabbau gewarnt. "Wir werden alles dafür tun, damit die Anpassung der Produktionsraten möglichst wenig Auswirkungen auf die Beschäftigten hat", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Uns geht es um den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen, unabhängig davon, ob Leiharbeiter oder Stammmitarbeiter betroffen sind."

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Mit Blick auf die Auftragslage erklärte der Gewerkschafter: "Airbus hat insgesamt gut zu tun. Da muss es möglich sein, allen betroffenen Mitarbeitern in anderen Programmen am Standort Arbeitsplätze anzubieten." Grundlage für den von der Geschäftsführung angekündigten Dialog mit den Arbeitnehmervertretern sei der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. "Dieser ist durch den Zukunftstarifvertrag für die Airbus-Standorte bis Ende 2020 gesichert und muss auch darüber hinaus gelten", so Geiken.

Um Auslastungslücken zu schließen, müsse zudem geprüft werden, zurzeit fremdvergebene Arbeiten zurückzuholen. "Außerdem ist es Aufgabe des Managements, zusätzliche Arbeitspakete für die besonders betroffenen Standorte zu generieren", sagte IG Metall-Bezirksleiter Geiken.

Die Gewerkschaft erwartet, dass jetzt zunächst die zuständigen Gremien der Arbeitnehmervertreter in Deutschland voll umfänglich über die möglichen Auswirkungen auf die Belegschaft informiert werden. "IG Metall und Betriebsräte müssen sich erst ein Bild machen können, bevor sie mit der Geschäftsführung in Gespräche über mögliche Ausgleichsmaßnahmen gehen", so Geiken.