(18.05.2016) Die IG Metall Küste hat über den Tarifabschluss diskutiert und will das Ergebnis aus Nordrhein-Westfalen für die Metall- und Elektroindustrie übernehmen. Das hat die Große Tarifkommission heute in Hamburg mit großer Mehrheit beschlossen. Morgen, Donnerstag, sind dazu Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall geplant.
"Der Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen wird von den Kolleginnen und Kollegen getragen. Die Diskussionen in den Betrieben sind überwiegend positiv", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Möglich geworden ist die Einigung nur durch die kraftvollen Warnstreiks und die intensive Vorbereitung auf 24-Stunden-Streiks."
Das Ergebnis in Nordrhein-Westfalen sieht einen Pauschalbetrag in Höhe von 150 Euro im Juni 2016 vor. Ab 1. Juli werden die Entgelte in einer ersten Stufe um 2,8 Prozent erhöht. Die zweite Stufe folgt ab 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 2 Prozent.
Für den Pauschalbetrag und die zweite Stufe der Entgelterhöhung wurde eine Differenzierungsklausel vereinbart, die es den Tarifvertragsparteien erlaubt, für verbandsgebundene Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Reduzierung des Pauschalbetrages bzw. eine Verschiebung der Entgelterhöhung vorzunehmen. Die Laufzeit beträgt insgesamt 21 Monate.
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Übernahme wird nächste Woche beraten