(01.09.2015) Die IG Metall Küste kritisiert den geplanten Personalabbau von Nordic Yards in Wismar, Warnemünde und Stralsund.
„Die Beschäftigten - insbesondere die Schiffbauer mit langer Erfahrung in der Produktion - sind das Knowhow des Unternehmens“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Ohne die Erfahrung und das Wissen in den eigenen Reihen lässt sich keine Zukunftsstrategie umsetzen. Gemeinsames Ziel muss es sein, so viele Beschäftigte wie möglich zu halten.“
Der Gewerkschafter forderte das Unternehmen auf, dazu alle arbeitsmarkt- und tarifpolitischen Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Arbeitszeitreduzierungen zu nutzen. „Entscheidend für die Zukunft von Nordic Yards sind neue Aufträge. Diese lassen sich nur erreichen und umsetzen, wenn die Werften genügend Ingenieure in der Entwicklung und Facharbeiter mit Erfahrung in der Produktion beschäftigten“, so Geiken. Der IG Metall-Bezirksleiter warnte das Unternehmen davor, statt auf Stammbeschäftigte auf eine Ausweitung von Leiharbeit und Werkverträgen zu setzen.