(29.08.2011) Die IG Metall Küste hat dazu aufgerufen, sich an der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Sonntag zu beteiligen.
„Als IG Metall machen wir uns für mehr Mitbestimmung im Betrieb und in der Gesellschaft stark. Deshalb müssen wir uns einmischen, wenn es darum geht, über die Politik in unserem Land zu entscheiden“, schreiben Bezirksleiter Meinhard Geiken sowie die Ersten und Zweiten Bevollmächtigten der Verwaltungsstellen Neubrandenburg, Stralsund, Rostock, Schwerin und Lübeck/Wismar in einem gemeinsamen Brief an die rund 18.000 wahlberechtigten Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschafter wollen mit ihrem Appell, vor allem einen Wiedereinzug der rechtsextremistischen NPD in den Landtag verhindern. „Sie ist eine Gefahr für die Demokratie und schadet dem Ansehen Mecklenburg-Vorpommerns.“, heißt es in dem Brief.
Als wichtigste Ziele für die künftige Politik in Mecklenburg-Vorpommern nennen die Gewerkschafter faire und sichere Arbeit mit Tarifverträgen. Sie erinnern an die Vereinbarung zur Stärkung der Tarifpartnerschaft, in der sich neben Gewerkschaften auch Arbeitgeber und Landesregierung ausdrücklich zu Tarifverträgen bekennen. „Wir erwarten von der künftigen Landesregierung, dass sie sich für faire und sichere Arbeitsbedingungen auf Grundlage der Tarifverträge einsetzt.“, so die IG Metaller in ihrem Brief. Außerdem fordern sie eine Begrenzung von Leiharbeit und Lohndumping sowie mehr Investitionen in das Bildungssystem (Gleiche Chancen für alle) und qualifizierte Ausbildungsplätze für alle Jugendlichen. „Die junge Generation braucht eine Perspektive in Mecklenburg-Vorpommern“, schreiben die Gewerkschafter.
:: Medieninformation 34 / 2011 (PDF | 26 KiB)
:: Brief an wahlberechtigte Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern (PDF | 69 KB)