(06.04.2009) Rund 1.000 Beschäftigte des ThyssenKrupp-Konzerns aus Emden, Hamburg und Kiel haben sich an der zentralen Protestkundgebung in Duisburg beteiligt. Die IG Metall und der Konzernbetriebsrat von ThyssenKrupp hatten zu der Demonstration für Zukunft und sichere Beschäftigung aufgerufen. „Wir fordern, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden und die Entgelte der Beschäftigten unangetastet bleiben“, sagte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste.
Die Krise dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. „Wir brauchen jetzt intelligente Lösungen und ein mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmtes Konzept“, erklärte Blankau. Das Unternehmen dürfe sich nicht allein auf den Marine-Schiffbau konzentrieren. Nur eine Mischung aus militärischem und zivilem Schiffbau sichere langfristig die Standorte, so die Gewerkschafterin.
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