(27.09.2019) Die IG Metall Küste bedauert, dass sich die Verhandlungen über einen Teil-Verkauf des insolventen Windanlagenherstellers Senvion hinziehen. "Die Unsicherheit ist eine enorme Belastung für die Beschäftigten", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Wir hoffen deshalb auf eine möglichst schnelle Einigung mit SiemensGamesa. Mit der Übernahme des Service-Geschäfts hätten etwa 500 Beschäftigte in Deutschland eine langfristige Perspektive."
Als Erfolg wertet die Gewerkschaft den Start der Transfergesellschaft, in der die Beschäftigten für neue Aufgaben in anderen Unternehmen qualifiziert und dorthin vermittelt werden. In einem ersten Schritt wechseln zum 1. Oktober etwa 270 Mitarbeiter in die Transfergesellschaft. "Ihnen kann so hoffentlich eine Alternative zur Arbeitslosigkeit geboten werden", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Geiken. "Dafür braucht es allerdings ausreichend Zeit. Deshalb werden wir uns weiter für eine längere Laufzeit der Maßnahmen einsetzen und die Gespräche mit den Landesregierungen und der Insolvenzverwaltung fortsetzen."