Nächster Verhandlungstermin: 31. Oktober in Hamburg

Tarifverhandlungen bei REpower vertagt

(18.10.2012) In den Tarifverhandlungen für die 1800 Beschäftigten des REpower-Konzerns gab es auch in der sechsten Runde keinen Durchbruch. IG Metall und Arbeitgeber verhandelten gestern knapp elf Stunden. Am späten Abend vertagten sie sich dann auf den 31. Oktober (Beginn: 11 Uhr) in Hamburg.

„Die Verhandlungen sind weiterhin schwierig. In einzelnen Punkten gab es jedoch Fortschritte. Wir sind deshalb vorsichtig optimistisch, dass wir in der nächsten Runde endlich einen Tarifabschluss erreichen“, sagte Tarifsekretärin Stephanie Schmoliner, die die Verhandlungen für die IG Metall-Bezirke Küste und Berlin-Brandenburg-Sachsen führt. „Die Warnstreiks mit mehr als 900 Teilnehmern haben offenbar auch der Geschäftsführung gezeigt, dass es die Beschäftigten mit ihren Forderungen ernst meinen.“

Die IG Metall fordert eine stufenweise Anerkennung der Tarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie sowie einen Tarifvertrag für die Rufbereitschaft der Servicetechniker. Betroffen sind rund 1800 Beschäftigte der REpower Systems SE in Bremerhaven, Hamburg, Husum, Osterrönfeld, Trampe und Eberswalde, der REpower Systems GmbH mit diversen Serviceniederlassungen sowie der PowerBlades GmbH in Bremerhaven, die alle zum indischen Suzlon-Konzern gehören.

:: Medien Information 57 / 2012 (PDF | 25 KiB)