Den Ausverkauf bei Airbus verhindern!
Beschluss der betrieblichen Tarifkommission der Airbus Standorte und dem EADS Standort Augsburg vom 29. November 2007
(05.12.2007)
1. Die betriebliche Tarifkommission unterstützt die politischen Forderungen des GBR´s der Airbus GmbH in Bezug auf die Auseinandersetzung um das Power8-Programm, insbesondere die Werksverkäufe. Die betroffenen Beschäftigten brauchen eine vertraglich
fixierte Zukunftsperspektive. Dazu gehören:
· eine langfristige Standortgarantie für die betroffenen Werke durch die Zusage der heutigen Arbeitspakete in den laufenden Programmen
· die Beteiligung an den Arbeitspaketen des A350XWB und dem Nachfolger der heutigen A320-Familie
· ein langfristiger Kündigungsschutz bis mindestens 2015
· die langfristige Fortführung der tariflichen Regelungen
· die langfristige Fortführung der arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Standards sowie die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen
· der vertragliche Ausschluss von weiteren Verlagerungen durch die potenziellen Investoren
2. Die betriebliche Tarifkommission beauftragt die IG Metall Küste in Abstimmung mit dem Vorstand der IG Metall und den anderen betroffenen Bezirksleitungen für den Fall der Veräußerung von Standorten und weitergehender Angriffe auf tarifvertragliche Bestimmungen die Aufstellung von Tarifforderungen gegen Airbus, wie beispielsweise die Verlängerung der Kündigungsfristen, sowie die Erweiterung des gesetzlichen Schutzes nach § 613a BGB zu prüfen.
3. Über die konkreten Inhalte der jeweiligen betrieblichen Tarifforderungen und der Zeitpunkt notwendiger tariflicher Schritte entscheiden die betriebliche Tarifkommission, die IG Metall Küste in Abstimmung mit dem Vorstand und den anderen betroffenen Bezirksleitungen.
:: Anschreiben der Bezirksleitung Küste (MSWORD | 42 KiB)
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