Proteste am Freitag in Wismar und Rostock-Warnemünde:
Blankau: „Lohndumping bei Nordic Yards ist mit der IG Metall nicht zu machen“
(23.09.2009) Die IG Metall Küste hat die Beschäftigten der ehemaligen Wadan-Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde zu Protesten gegen Lohndumping aufgerufen. In öffentlichen Mitgliederversammlungen will die Gewerkschaft am Freitag die Arbeitnehmer an beiden Standorten über die Verhandlungen mit den Anwälten des neuen Investors informieren. „Lohndumping bei Nordic Yards ist mit der IG Metall nicht zu machen“, erklärte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste am Mittwoch in Hamburg.
Die Gewerkschaft hatte das Gespräch am Dienstag abgebrochen, nachdem die Anwälte einen Entwurf für einen Haustarifvertrag vorgelegt hatten. „Nach den Vorstellungen des neuen Investors sollen die Beschäftigten auf etwa ein Viertel ihrer tariflichen Ansprüche verzichten. Das ist für uns nicht hinnehmbar. Auf einer solchen Grundlage führen wir keine Gespräche“, so die IG Metall-Bezirksleiterin. Die Gewerkschaft fordert die Übernahme des Flächentarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie. „Bei Nordic Yards müssen die gleichen Arbeitsbedingungen wie bei den vorherigen Eigentümern gelten“, erklärte Blankau.
Terminankündigung:
Öffentliche Mitgliederversammlungen der ehemaligen Wadan-Beschäftigten in Wismar und Rostock-Warnemünde am Freitag, 25. September, 8 Uhr, vor den Haupttoren der Werften.
:: Download (PDF | 19 KiB)
Druckansicht

Pressesprecher
IG Metall Bezirksleitung Küste
Kurt-Schumacher-Allee 10
20097 Hamburg
Tel.: 040 / 28 00 90 - 43
Tel.: 040 / 28 00 90 - 55
heiko.messerschmidt@igmetall.de