IG Metall Küste und NORDMETALL legen Arbeitsmarktmonitor für M+E-Industrie vor

Einblick in Arbeitsmarktsituation im ganzen Norden

(24.08.2011) Der Arbeitgeberverband NORDMETALL und die IG Metall Küste haben erstmals den Arbeitsmarktmonitor für die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie vorgelegt. „Die Daten geben Einblick in die Arbeitsmarktsituation einer der wichtigsten Branchen Norddeutschlands“, erklärten NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer Thomas Klischan und IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken.

Vorstellung des neuen Arbeitsmarktmonitors: Dr. Hans-Peter Speiser (TGS),
Dr. Thomas Klischan (NORDMETALL) und Meinhard Geiken (IG Metall Küste).

Wir hoffen, dass der Arbeitsmarktmonitor Geschäftsführern und Betriebsräten fundierte Daten liefert, um die richtigen Entscheidungen zur Fachkräftesicherung zu treffen. Auch für Verantwortliche in Politik und Verwaltung gibt die vierteljährlich erscheinende Studie wichtige Informationen“, so die beiden Verbandsvertreter.

Aussichten auf neuen Job haben sich verbessert
Nach dem Arbeitsmarktmonitor haben sich die Aussichten, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, für Metall- und Elektrofachkräfte in Norddeutschland verbessert. Bei einigen Berufen, etwa Metallerzeuger/ -bearbeiter, Schlosser/Mechaniker, Elektroberufe und Ingenieure, standen einer gemeldeten Arbeitsstelle rechnerisch weniger als zwei Arbeitslose gegenüber. Auch auf dem Ausbildungsmarkt besteht größere Nachfrage: So kamen in diesem Jahr auf 3.500 gemeldete Lehrstellen für Elektroberufe nur 2.600 Bewerber. Allerdings gibt es im Verbandsgebiete große regionale Unterschiede. „Die Daten deuten darauf hin, dass es für einige Unternehmen schwieriger wird, genügend und geeignete Fachkräfte zu finden“, zeigten sich Klischan und Geiken einig. Sowohl für Arbeitgeber als auch Gewerkschaft bestehe darin eine große Herausforderung.

Der Arbeitsmarktmonitor erscheint sechsmal im Jahr als Newsletter und wird per E-Mail verschickt. Neben den vier regulären Ausgaben, in denen der Arbeitsmarkt und die Ausbildungssituation in der Metall- und Elektroindustrie im Verbandsgebiet (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und nordwestliches Niedersachsen) analysiert werden, sind zwei Sonderauswertungen pro Jahr geplant. In diesen sollen beispielsweise die Schulabgängerzahlen, der Anteil von Voll- bzw. Teilzeit-Stellen sowie von Leiharbeit/Zeitarbeit analysiert werden. Mit der Auswertung ist die gemeinsame Gesellschaft für Strukturentwicklung und Beschäftigung (TGS) in Schwerin beauftragt worden.

Hier gehts direkt zum Arbeitsmarktmonitor:

:: Weitere Informationen

:: Medien-Information 33/2011 (PDF | 36 KiB)

:: Arbeitsmarktmonitor Nr. 1 / August 2011 (Druckversion) (PDF | 1131 KB)



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Heiko Messerschmidt
Pressesprecher
IG Metall Bezirksleitung Küste
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