Mehr als 1.300 Metaller beim Auftakt der Tarifrunde in Hamburg
Erste Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie endet ohne Ergebnis
(16.01.2015) Die IG Metall Küste drängt auf zügige Tarifverhandlungen in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie. Die erste Verhandlungsrunde für die 140.000 Beschäftigten der Branche in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein endete heute in Hamburg ohne Ergebnis.
"Unsere Forderungen sind lange bekannt: In der nächsten Runde erwarten die Beschäftigten deshalb ein Angebot von den Arbeitgebern, mit dem wir in ernsthafte Verhandlungen kommen", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Nur Nein sagen reicht dann nicht mehr und wird den Tarifkonflikt verschärfen."
Zum Auftakt der Verhandlungen waren mehr als 1.300 Beschäftigte aus allen fünf norddeutschen Bundesländern nach Hamburg gekommen. Mit einer Demonstration und Kundgebung machten sie sich für ihre Forderungen stark: 5,5 Prozent mehr Geld, mehr Zeit und Geld für Weiterbildung sowie eine bessere und flexiblere Altersteilzeit. "Die Botschaft an die Arbeitgeber ist klar: Die Beschäftigten wollen nicht lange warten, und sie sind bereit, für ihre Forderungen in den Betrieben und auf der Straße Druck zu machen", so IG Metall-Bezirksleiter Geiken.
Zur zweiten Verhandlungsrunde treffen sich IG Metall Küste und Nordmetall am 28. Januar in Bremen. An dem Tag endet um 24 Uhr die Friedenspflicht, ab dann sind auch in Norddeutschland Warnstreiks möglich.
:: Medieninformation 2 / 2015 (PDF | 25 KiB)
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