IG Metall Küste und NORDMETALL legen zweiten Arbeitsmarktmonitor vor
Etwas mehr Jobs in der Metall- und Elektroindustrie
(22.11.2011) In der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gibt es wieder etwas mehr Jobs. Das ist aber noch kein Ausgleich für den krisenbedingten Rückgang zwischen 2008 und 2010. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Ausgabe des Arbeitsmarktmonitors, den IG Metall Küste und NORDMETALL gemeinsam herausgeben.
Im März 2011 waren im Verbandsgebiet rund 283.000 Menschen in der Metall- und Elektroindustrie sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 0,8 Prozent weniger als im März 2008. Die größten Beschäftigungsverluste gab es mit -4,1 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Nur in Nordwestniedersachsen (+ 1,3 Prozent) nahm die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie zu.
Auch mehr Stellenangebot - aber häufig Leiharbeit
Ein weiteres Ergebnis des neuen Arbeitsmarktmonitors: Die Zahl der Stellenangebote für Fachkräfte in der Metall- und Elektroindustrie ist weiter gestiegen, auf jetzt insgesamt 1755 (Vorjahr: 1137). Trotz der unsicheren Konjunkturaussichten blieb das Arbeitsplatzangebot in der Metall- und Elektroindustrie auch zwischen Juni 2011 und September 2011 stabil. Wenn man auch die offenen Stellen in anderen Branchen hinzuzieht, ist das Stellenangebot für Metall- und Elektrofachkräfte weitaus größer. So gab es allein für Elektrofachkräfte 3716 offene Stellen, wovon allerdings nur 238 direkt von Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gemeldet wurden. Der größte Teil des Stellenangebots für Elektrofachkräfte stammt aus der Zeitarbeitsbranche.
Der Arbeitsmarktmonitor erscheint sechsmal im Jahr als Newsletter und wird per E-Mail verschickt. Neben den vier regulären Ausgaben, in denen der Arbeitsmarkt und die Aus-bildungssituation in der Metall- und Elektroindustrie im Verbandsgebiet (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und nordwestliches Niedersachsen) analysiert werden, sind zwei Sonderauswertungen pro Jahr zu speziellen Themen geplant. Mit der Auswertung ist die gemeinsame Gesellschaft für Strukturentwicklung und Beschäftigung (TGS) in Schwerin beauftragt worden.
Der Newsletter mit allen Grafiken und Tabellen kann online gelesen und auch abonniert werden:
:: Medien-Information 51/2011 (PDF | 271 KiB)
Druckansicht

Pressesprecher
IG Metall Bezirksleitung Küste
Kurt-Schumacher-Allee 10
20097 Hamburg
Tel.: 040 / 28 00 90 - 43
Tel.: 040 / 28 00 90 - 55
heiko.messerschmidt@igmetall.de