„Runder Tisch“ zur Meyer-Werft
IG Metall erwartet Umdenken der Unternehmensleitung
(01.07.2015) Den vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies eingeladenen „Runden Tisch“ zur Verlagerung des Firmensitzes der Meyer Werft wertet die IG Metall Küste als gute Grundlage für weitere Gespräche. Für die Gewerkschaft nahmen Schifffahrtsexperte Heino Bade, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Leer-Papenburg, Thomas Gelder, sowie die Betriebsräte Ibrahim Ergin und Günter Geerdes an dem Gespräch in Emden teil.
Als positives Signal werten die Arbeitnehmervertreter die Verabredung eines Moratoriums. Darüber hinaus erwartet die IG Metall Küste:
1. Vollständige Transparenz über die jetzt geschaffene Unternehmensstruktur.
2. Die Klärung aller finanziellen und steuerlichen Fragen.
3. Die Klärung aller Auswirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
4. Die Klärung der damit verbundenen Fragen der Mitbestimmungsstrukturen.
Die IG Metall begrüßt, dass der Gesprächsprozess bis September ergebnisoffen geführt werden soll. Die Erwartungshaltung der Betriebsräte und der IG Metall ist jedoch, dass die Geschäftsführung die Entscheidung revidiert und die Handlungsfähigkeit der Werften damit stärkt.
Heino Bade: „Wir erwarten ein Umdenken der Geschäftsleitung mit dem Ergebnis, dass der Schritt nach Luxemburg zurückgenommen wird. Die Unternehmensleitung muss zurückfinden zu einem transparenten und guten Miteinander mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, sowie der Politik.“
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