Geiken: „Sietas darf nicht Opfer einer verpatzten Energiewende werden“

IG Metall fordert Erhalt der 400 Arbeitsplätze

(12.12.2012) Die IG Metall Küste macht sich für den Erhalt der 400 Arbeitsplätze auf der Sietas-Werft in Hamburg stark. „Sietas darf nicht das Opfer einer verpatzten Energiewende werden“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Dass sich der Folgeauftrag für das Errichterschiff verzögert und ein Verkauf bislang nicht möglich war, ist die Folge einer desaströsen Energiepolitik.“

Gemeinsam für die Sietas-Werft: Peter Bökler
(links), Betriebsratsvorsitzender, und Eckard
Scholz, Erster Bevollmächtigter IG Metall
Region Hamburg.

Die IG Metall Küste sieht im Ausbau der Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee eine Jahrhundertchance für die strukturschwache Küste, aber auch für die Bundesrepublik insgesamt. „Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Investitionen haben. Das bislang vorherrschende Chaos bei der Energiewende geht zu Lasten der Beschäftigten. Sie sind die Leidtragenden einer unverantwortlichen Politik“, sagte Geiken.

Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Region Hamburg, Eckard Scholz, forderte alle Beteiligten auf, weiter für den Erhalt der Werft einzustehen. „Wir müssen alle betrieblichen und arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung nutzen. Ein möglicher Weg zur Überbrückung kann die Kurzarbeit sein. Entscheidend ist aber, dass möglichst bald ein Investor gefunden wird.“

:: Medien Information 71 / 2012 (PDF | 25 KiB)



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Heiko Messerschmidt
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