Equal Pay Day
IG Metall kritisiert schlechtere Bezahlung von Frauen
(22.03.2012) Die IG Metall Küste fordert ein aktives Handeln von Unternehmen und Politik gegen die schlechtere Bezahlung von Frauen. „Es ist ungerecht und durch nichts zu rechtfertigen, dass Frauen nach wie vor im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer“, sagte Tarifsekretärin Stephanie Schmoliner, die in der Bezirksleitung Küste auch für Frauen- und Gleichstellungspolitik zuständig ist. „Der erschreckend große Abstand ist seit Jahren bekannt. Jetzt ist es Zeit, dass Betriebe und Gesetzgeber handeln und für eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen sorgen.“
Als wichtigen Schritt sieht die IG Metall Küste die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro. „Frauen werden häufig mit Dumpinglöhnen abgespeist. Sie arbeiten in Bereichen, in denen es keine Tarifverträge gibt. Deshalb brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn, der eine Untergrenze bei der Bezahlung festlegt“, so die Gewerkschaftssekretärin.
Zum fünften Equal Pay Day machen morgen auch die Frauen im IG Metall Bezirk Küste mit zahlreichen Aktionen auf die Entgeltlücke aufmerksam. Das Motto in diesem Jahr ist „RECHT auf Mehr!“ Der Equal Pay Day markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus weiterarbeiten müssten, um rechnerisch auf das durchschnittliche Jahresgehalt eines Mannes zu kommen – in diesem Jahr der 23. März.
Weitere Informationen:
:: Medien Information 15 / 2012 (PDF | 25 KiB)
Druckansicht

Pressesprecher
IG Metall Bezirksleitung Küste
Kurt-Schumacher-Allee 10
20097 Hamburg
Tel.: 040 / 28 00 90 - 43
Tel.: 040 / 28 00 90 - 55
heiko.messerschmidt@igmetall.de