Hegemann-Werften in Stralsund, Wolgast und Berne:

IG Metall Küste fordert Verzicht auf Kündigungen und Erhalt der Standorte

(13.11.2009) Die IG Metall Küste kritisiert den geplanten Stellenabbau auf den Hegemann-Werften in Stralsund, Wolgast (beide Mecklenburg-Vorpommern) und Berne (Niedersachsen).

„Bei der Sanierung darf es nicht nur um Stellenstreichungen gehen. Wir brauchen ein Zukunftskonzept für die Werften, das Beschäftigung sichert und nicht gefährdet“, erklärte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste. Die Gewerkschaft fordert den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und den Erhalt der drei Standorte in Stralsund, Wolgast und Berne.

Die Beschäftigten verzichten in diesem Jahr auf die Hälfte ihres Weihnachtsgeldes, um damit einen Beitrag zur Sanierung des Unternehmens zu leisten. Das ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen der IG Metall Küste und der Hegemann-Gruppe, dem heute auch die Gewerkschaftsmitglieder in Versammlungen an allen drei Standorten zugestimmt haben. „Die Streichung des kompletten Weihnachtsgeldes konnten wir in den Verhandlungen verhindern. Die Beschäftigten stellen einen Sanierungsbeitrag von insgesamt 2 Millionen Euro bereit. Damit zeigen die Kolleginnen und Kollegen, dass sie an eine Zukunft der Werften glauben“, sagte Bezirksleiterin Blankau.

Die IG Metall fordert das Unternehmen auf, jetzt möglichst schnell ein umfassendes Zukunftskonzept vorzulegen. „Die Beschäftigten wollen wissen, wie es weitergeht. Sie sind bereits in Vorleistung gegangen, jetzt sind Hegemann, Bund, Land und Banken dran“, so Blankau.

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Heiko Messerschmidt
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IG Metall Bezirksleitung Küste
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