Bürgschaften für MV Werften
IG Metall Küste: "Gute Entscheidung für den Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern"
(04.04.2019) Die IG Metall Küste begrüßt die Entscheidung, die Finanzierung von Schiffbauaufträgen der MV Werften durch Bürgschaften abzusichern. "Nach langem Hin und Her und auch vielen Gesprächen von uns mit Politikern in Bund und Land gibt es endlich Klarheit. Die Entscheidung ist gut für den Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern und über die Landesgrenzen hinaus", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste.
MV Werften: Kreuzfahrtschiff
der Global-Class-Serie
(Foto: MV Weften)
"Wir erwarten, dass die MV Werften die Standorte in Rostock, Stralsund und Wismar weiter ausbauen und dadurch weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze mit Tarifverträgen schaffen, auch bei den Tochtergesellschaften wie der Kabinenfertigung. Bürgschaften helfen außerdem, die Wertschöpfung und damit Beschäftigung bei Zulieferern über Mecklenburg-Vorpommern hinaus zu sichern. Dadurch wird der Schiffbau in Deutschland insgesamt gestärkt", so der Gewerkschafter.
Die IG Metall Küste sieht Bund und Länder bei der Finanzierung weiter gefordert. "Ohne den Staat geht es im Schiffbau nicht", sagte Geiken. "Die Banken allein sind dazu nicht bereit." Es sei daher weiter wichtig, mit flexiblen Instrumenten auf die jeweilige Situation reagieren zu können. Starre Regelungen wie das Werftenfördergesetz in Mecklenburg-Vorpommern seien hinderlich. "Sie erschweren die Suche nach Lösungen, von denen tausende Arbeitsplätze in dem wichtigen Wirtschaftszweig Schiffbau abhängig sind", erklärte der IG Metall-Bezirksleiter.
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