Entscheidungen des VW-Aufsichtsrates / Umstieg auf Elektromobilität
IG Metall Küste sieht Chancen für das VW-Werk Emden, fordert aber zugleich langfristige Perspektiven für Beschäftigung
(16.11.2018) Die IG Metall Küste hat die Entscheidung des VW-Aufsichtsrates begrüßt, das Werk Emden auf Elektromobilität auszurichten, und fordert zugleich langfristige Perspektiven für Beschäftigung am Standort.
„Der Umstieg auf Elektromobilität ist eine Chance. Er darf aber nicht zu Lasten von Beschäftigung in der Region gehen. Da sehen wir den Konzern in der Verantwortung“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Das Management ist gefordert, nicht nur neue Produkte, sondern auch genügend Arbeit nach Emden zu holen.“
Die Verlängerung der Beschäftigungssicherung, durch die betriebsbedingte Kündigungen für das Werk in Emden bis Ende 2028 ausgeschlossen sind, begrüßte IG Metall-Bezirksleiter Geiken. „Das gibt den Kolleginnen und Kollegen bei den anstehenden Veränderungen mehr Sicherheit.“ Kritisch sieht der Gewerkschafter, dass 500 Beschäftigte mit befristeten Verträgen nicht im Werk Emden bleiben sollen. „Das ist Resultat von hausgemachten Fehlentscheidungen der Konzernleitung, unter denen die Beschäftigten und ihre Familien jetzt leiden müssen“, so Geiken.
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