Sicherung der Beschäftigung und mehr Geld im Fokus

IG Metall Küste startet Debatte über Forderungen für Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie

(16.01.2020) In der Tarifrunde der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie wird es um mehr Geld für die 140.000 Beschäftigten und um die Sicherung der Beschäftigung gehen. Das hat eine erste Debatte über die Forderungen heute in der Tarifkommission in Hamburg gezeigt. "Mit unserer Forderung werden wir auf die unterschiedlichen Entwicklungen in den Betrieben entsprechend reagieren", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste. "Wir wollen Arbeitsplätze und Standorte sichern und den Wandel für die Beschäftigten fair gestalten. Aber klar ist auch: Die Realeinkommen müssen gesichert und die Kaufkraft der Beschäftigten gestärkt werden."

Weitere Themen für die Diskussionen über die Forderungen sind ein höherer Beitrag der Arbeitgeber für die betriebliche Altersvorsorge und Verbesserungen für Dual Studieren-de. Die Debatte wird zunächst in den Betrieben geführt und dann auf drei Regionalkonferenzen zusammengetragen: am 27. Januar 2020 in Großenkneten (Bremen und Nordwestniedersachsen), am 29. Januar 2020 in Neumünster (Hamburg und Schleswig-Holstein) und am 30. Januar 2020 in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern).
Am 4. Februar 2020 gibt der Vorstand der IG Metall seine Empfehlung für eine Forderung ab, die dann weiter in den Bezirken diskutiert wird. Am 20. Februar 2020 folgen die Beschlüsse der Tarifkommissionen in den Bezirken und am 26. Februar der endgültige Beschluss des Vorstandes. Beginn der Verhandlungen für den Bezirk Küste ist am 16. März in Bremen.



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Heiko Messerschmidt
Pressesprecher
IG Metall Bezirksleitung Küste
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