Landesregierung unterstützt Arbeitskampf
Streik bei Schmitz Cargobull wird fortgesetzt - Unternehmen gefordert
(28.06.2017) Die IG Metall Küste erwartet vom Fahrzeughersteller Schmitz Cargobull ein eindeutiges Bekenntnis zur Standort- und Beschäftigungssicherung. Deshalb begrüßt die Gewerkschaft, dass der Vorstand des Unternehmens in der kommenden Woche für erste Gespräche bereitsteht.
"Von Verhandlungen kann man aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht sprechen. Der Ball liegt jetzt beim Vorstand, Verantwortung für die Zukunft des Standortes zu übernehmen. Die Beschäftigten erwarten, dass Schmitz Cargobull von dem Plan der Standortschließung Abstand nimmt, über Alternativen nachdenkt und eine Beschäftigungssicherung zusagt", erklärte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, heute bei einem Besuch der Streikenden. "Der Streik in Toddin wird solange weiter gehen, bis wir dazu klare Aussagen des Vorstandes bekommen."
Auf Druck der Beschäftigten hat der Aufsichtsrat seine endgültige Entscheidung zur Schließung des Werkes in der vergangenen Woche vertagt. Geiken begrüßt die Unterstützung der Landesregierung im Streik bei Schmitz Cargobull. "Es ist gut, dass sich der Wirtschaftsminister jetzt einschaltet, um unseren Kampf für den Standort zu unterstützen."
Streik bei Schmitz Cargobull im Internet:
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