Arbeitnehmervertreter legen Forderungskatalog vor

IG Metall Küste und Betriebsräte fordern Spitzengespräch zur Zukunft des Marineschiffbaus mit der Bundesregierung

(16.01.2020) Nach der Entscheidung über die Vergabe des Mehrzweckkampfschiffes 180 (MKS 180) verlangen IG Metall Küste und Betriebsräte der Werften und Zulieferer von der Bundesregierung kurzfristig ein Spitzengespräch zur Zukunft des Marineschiffbaus in Deutschland. "Uns geht es um den Erhalt des Überwasserschiffbaus mit allen Arbeitsplätzen und Standorten", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, nach einem Treffen mit Betriebsräten von Werften und Zulieferern heute in Hamburg. "Wir freuen uns über die Aufträge für die Beschäftigten bei Blohm + Voss, an anderen Lürssen-Standorten und Thales. Wir müssen aber dafür sorgen, dass die Arbeit auch bei anderen Werften und Zulieferern ankommt und die Schlüsseltechnologie Überwasserschiffbau in Deutschland gesichert wird. Dazu müssen Unternehmen, Bundesländer und IG Metall schnell mit der Bundesregierung an einen Tisch."

In die weitere Auseinandersetzung um die Zukunft des Marineschiffbaus in Deutschland gehen IG Metall Küste und Betriebsräte mit einem gemeinsamen Positionspapier. Bei dem kurzfristig einberufenen Treffen formulierten die Arbeitnehmervertreter heute in Hamburg einen Forderungskatalog an Bundesregierung und Unternehmen. Dieser ist auch Grundlage für weitere Gespräche mit den norddeutschen Landesregierungen und Bundestagsabgeordneten.

:: Gemeinsames Positionspapier von IG Metall Küste und Betriebsräten von Werften und Zulieferern vom 16.1.2020 (PDF | 74 KiB)



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Heiko Messerschmidt
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