IG Metall will Dialog mit Unternehmen, Wissenschaft und Politik

Initiative für Luft- und Raumfahrtindustrie

(29.02.2012) Die IG Metall hat eine Initiative zur Beschäftigungs- und Zukunftssicherung in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie gestartet. „Wir wollen mit Unternehmen, Wissenschaft und Politik verstärkt in den Dialog treten“, sagte Jürgen Kerner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall heute in Hamburg. „Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist eine Zukunftsbranche, die eine Schlüsselstellung für den Standort Deutschland hat.“

Als eines der größten Probleme sieht die IG Metall die Finanzierung der stark mittelständisch geprägten Zulieferer. „Wir haben Sorge, dass die Risiken auf die Zulieferer übertragen werden. Die mittelständischen Unternehmen können die Vorfinanzierungen oft nicht leisten“, erklärten Rüdiger Lütjen, Konzernbetriebsratsvorsitzender von EADS in Deutschland, und Thomas Busch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Premium Aerotec.

Der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, kündigte an, dass die Gewerkschaft künftig eine jährliche Branchenanalyse vorlegen will. „Wir haben dann verlässliche Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung, die uns helfen, frühzeitig Strukturveränderungen zu erkennen.“

Die IG Metall hat vor anderthalb Jahren das Netzwerk Luft- und Raumfahrtindustrie gegründet, bei deren Treffen Vertreter aus etwa 50 Betrieben in Deutschland zusammenkommen.

Interview mit Jürgen Kerner auf den Internetseiten der IG Metall:

:: Weitere Informationen

:: Medien-Information 07/2012 (PDF | 17 KiB)

:: Positionspapier Luft- und Raumfahrtindustrie (PDF | 73 KB)



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Heiko Messerschmidt
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