Geiken: „Recht auf befristete Teilzeit darf nicht zum Ladenhüter werden.
Internationaler Frauentag: IG Metall Küste fordert künftige Bundesregierung zum zügigen Handeln auf
(07.03.2018) Aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März hat die IG Metall Küste CDU/CSU und SPD im Bund aufgefordert, das im Koalitionsvertrag angekündigte Recht auf befristete Teilzeit und das Rückkehrrecht auf Vollzeit zügig umzusetzen. "Das Vorhaben darf nicht zum Ladenhüter werden und nicht erneut am Widerstand der Union scheitern", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Mit dem Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie haben wir gezeigt, wie es geht. Alle Beschäftigten in der Branche haben einen tariflichen Anspruch, ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden pro Woche abzusenken. Außerdem können Beschäftigte, die sich um Kinder kümmern, Angehörige pflegen oder in Schicht arbeiten, einen Teil ihres Entgelts in zusätzliche Urlaubstage umwandeln", so der Gewerkschafter weiter.
Zudem ruft die IG Metall Frauen dazu auf, bei den noch bis zum 31. Mai laufenden Betriebsratswahlen von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Wir werden in den Betrieben weiter auf Entgeltgerechtigkeit, gleiche Entwicklungschancen und die Vereinbarkeit von Beruf und Leben drängen", sagte Bezirksleiter Geiken. Bei den zahlreichen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag steht in diesem Jahr das Frauenwahlrecht im Mittelpunkt. Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das Recht, zu wählen und sich selbst wählen zu lassen. "Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, haben Frauen hart erkämpft. Daran wollen wir erinnern", erklärte der Gewerkschafter.
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