Geiken: „Wettbewerbshüter dürfen Beschäftigte nicht aus dem Blick verlieren“

Massekredit für P+S-Werften gefordert

(23.10.2012) Die IG Metall Küste hat die EU-Kommission aufgefordert, den beantragten Massekredit für die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast möglichst schnell zu genehmigen.

„Die Werften brauchen das Geld, um bestehende Aufträge wie das Offshore-Konstruktionsschiff abarbeiten zu können“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, am Dienstag in Hamburg. „Der Weiterbau dieses Schiffes bedeutet Arbeit für etwa 500 Kolleginnen und Kollegen vor allem in Stralsund. Sie könnten mit dem Projekt zeigen, dass der Standort auch für andere Betreiber aus dem Spezialschiffbau attraktiv ist.“

Die Landesregierung forderte Geiken auf, bei der EU-Kommission weiter auf eine Genehmigung zu drängen: „Die Situation ist geradezu absurd: Die Reederei will das Schiff unbedingt, das Geld zum Weiterbau liegt bereit, aber die EU-Kommission gibt bislang kein grünes Licht“, kritisierte der Bezirksleiter. „Die Wettbewerbshüter dürfen bei allen Paragraphen die Beschäftigten nicht aus dem Blick verlieren. Mit ihrer zögerlichen Haltung tragen sie eine Mitverantwortung für das Schicksal der Beschäftigten und der Standorte Stralsund und Wolgast.“

:: Medien Information 59 / 2012 (PDF | 25 KiB)



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Heiko Messerschmidt
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