Verhandlungen über Restrukturierung

Senvion: Einigung mit Geschäftsführung auf Eckpunkte für Interessenausgleich und Sozialplan

(01.08.2017) In den Verhandlungen über Standortschließungen und Arbeitsplatzabbau bei dem Windenergieanlagenhersteller Senvion haben sich IG Metall-Vertreter, Betriebsräte und die Geschäftsführung auf Eckpunkte zum Interessenausgleich und Sozialplan sowie eine Transfergesellschaft geeinigt.

(Foto: Markus Scholz)

Mit Unterstützung der IG Metall ist es den Betriebsräten gelungen, ein Gesamtpaket zu vereinbaren, dass die Härten für die vom Arbeitsplatzabbau betroffenen Beschäftigten abmildert. Es umfasst Regelungen zu Abfindungen, Leistungen für einen Standortwechsel der Beschäftigten und eine Transfergesellschaft, die neue Perspektiven durch Qualifizierungsmöglichkeiten für die Beschäftigten eröffnet. Die beschlossenen Eckpunkte werden bis Ende der Woche ausformuliert und in entsprechende Vereinbarungen gegossen.

Dr. Martin Bitter, Geschäftsführer der IG Metall Rendsburg und Unternehmensbeauf-tragter für Senvion: "Das vorliegende Gesamtpaket ist eine akzeptable Lösung, um die sozialen Nachteile für die Beschäftigten abzufedern. Der Protest der Beschäftigten hat den nötigen Druck in den Verhandlungen dafür aufgebaut."

Bernhard Band, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates Senvion:
"Leider konnten wir mit den von den Betriebsräten entwickelten Alternativkonzepten keine der Schließungen verhindern. Dennoch gelang es im Zuge der Verhandlungen einige Entlassungen zu vermeiden. Es bleibt der Verlust von vielen, teils langjährigen Kolleginnen, Kollegen und Freunden, die an den traditionsreichen Standorten Husum und Trampe maßgeblich am Erfolg von REpower/Senvion beteiligt waren."



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Heiko Messerschmidt
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