Geiken: „Nein sagen reicht nicht. Arbeitgeber müssen sich bewegen.“
Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt
(15.03.2012) Hamburg. Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall und Elektroindustrie brachte heute in Hamburg keine Annährung. Nach anderthalb Stunden vertagten sich die Verhandlungspartner.
„Unsere Forderungen sind klar: 6,5 Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitsprache bei Leiharbeit. Das ist angemessen, gerecht und von den Unternehmen leistbar“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Die Arbeitgeber sagen bislang nur Nein, damit kommen wir nicht weiter. Wenn die Arbeitgeber eine schnelle Lösung wollen, müssen sie sich bewegen und ein Angebot vorlegen.“
An einer Kundgebung vor Beginn der Verhandlung beteiligten sich rund 200 Beschäftigte. Die meisten kamen aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Delegationen waren aber auch aus Bremen, der Wesermarsch und anderen Regionen dabei.
Die nächste Verhandlung ist am Donnerstag, 29. März, in Bremen.
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