IG Metall Küste fordert von Meyer Werft:
Verfahren zur Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden sofort stoppen
(19.09.2015) Die IG Metall Küste hat die Geschäftsführung der Meyer Werft aufgefordert, die geplante Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden umgehend zurückzunehmen.
„Die in dem Anhörungsverfahren erhobenen Vorwürfe sind unhaltbar. Sie basieren auf Gerüchten sowie auf Schilderungen und Gefühlsbeschreibungen von einzelnen Mitarbeitern, die auch noch Jahre zurückliegen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Die Vorwürfe werden unserer Auffassung nach einer juristischen Prüfung der zuständigen Gerichte nicht standhalten. Um weiteren Schaden für das Unternehmen abzuwenden, ist die Geschäftsführung aufgefordert, das von ihr angeschobene Verfahren zur Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden sofort zu stoppen.“
IG Metall-Bezirksleiter Geiken sicherte dem Betriebsratsvorsitzenden und allen Arbeitnehmervertretern der Werft seine volle Unterstützung zu: „Gemeinsam und mit der Solidarität der gesamten IG Metall werden wir auch diese, auf eine einzelne Person abzielende Auseinandersetzung durchstehen“, so der Gewerkschafter. „Wir werden nicht dulden, dass der Betriebsratsvorsitzende mit unhaltbaren, von der Geschäftsführung sogar vor Abschluss des Verfahrens öffentlich erhobenen Vorwürfen unter Druck gesetzt wird.“
Nach Auffassung von Geiken ist die geplante Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden die „Spitze in die Auseinandersetzung um die Unternehmensmitbestimmung“.
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