Geiken: „Entscheidung bringt Verlässlichkeit und Planbarkeit für nächste Ausbaustufe“
Weitere Förderung von Offshore-Windkraftanlagen
(21.11.2013) Die IG Metall Küste begrüßt die Einigung auf die weitere Förderung von Offshore-Windkraftanlagen: „Die Verlängerung der Förderung bis 2019 ist die Mindestvoraussetzung, um die Energiewende voranzubringen und die Arbeitsplätze an der Küste zu sichern. Für die nächste Ausbaustufe gibt sie Investoren die geforderte Verlässlichkeit und Planbarkeit.
Die Regelung muss jetzt auch als fester Bestandteil im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD aufgenommen werden und darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Für die Industrie gibt es dann keinen Grund mehr, weitere Investitionen in die Windparks auf See aufzuschieben.“
Auch die Umwelt- und Energieminister der norddeutschen Bundesländer sowie die in diesem Bereich tätigen Gewerkschaften machen sich gemeinsam für einen weiteren Ausbau der Windenergie an Land und in Nord- und Ostsee stark. In dem so genannten „Wilhelmsburger Appell zur Energiewende“ fordern sie neben der heute in Berlin vereinbarten Fortführung der bisherigen Förderung („Stauchungsmodell“) Planungs- und Investitionssicherheit für einen Anlageumfang von mindestens 15 Gigawatt bis 2030.
„Der Norden zieht weiter an einem Strang, weil wir wissen, dass die Energiewende ohne die Windenergie nicht zu schaffen ist. Politik und Gewerkschaften ist auch klar: Die Branche hat in Norddeutschland zehntausende Arbeitsplätze geschaffen und sorgt darüber hinaus für Wertschöpfung in ganz Deutschland“, sagte Heino Bade von der IG Metall Küste.
:: Medien Information 60/2013 (PDF | 26 KiB)
:: Wilhelmsburger Appel zur Energiewende (PDF | 48 KB)
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