Zentrale Kundgebung am Sitz von Blohm & Voss in Hamburg:
Werftarbeiter aus Emden, Kiel und Hamburg kämpfen für ihre Arbeitsplätze
(15.09.2009) Mehrere tausend Beschäftigte der Nordseewerke Emden, der Howaldtswerke Deutsche Werft GmbH (HDW) in Kiel und der Blohm + Voss GmbH in Hamburg demonstrieren am Freitag, 18. September, vor dem Verwaltungsgebäude von Blohm & Voss in Hamburg für den Erhalt der Arbeitsplätze und der drei Standorte. Anlass ist die Aufsichtsratssitzung der ThyssenKruppMarine Systems AG, die am Freitag bei Blohm & Voss in Hamburg stattfindet.
„Die Arbeitnehmervertreter lehnen einen Schnellschuss ab. Wir sind nicht gegen eine Neuausrichtung auf den Offshore-Bereich. Der angekündigte Verkauf der Nordseewerke an den Windanlagenhersteller SIAG Schaaf und der HDW-Gaarden GmbH an die Bremerhavener Rönner-Gruppe werfen aber zahlreiche Fragen auf, die wir genau und in Ruhe prüfen müssen“, erklärte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste. „Eine reine militärische Ausrichtung von TKMS lehnen wir grundsätzlich ab. Das ist hochgradig gefährlich, weil die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte gezeigt haben, dass der militärische Teil nicht permanent ausgelastet ist“, so die Gewerkschafterin.
Terminankündigung:
Freitag, 18. September, 12 bis 13 Uhr
Kundgebung vor dem Verwaltungsgebäude Blohm & Voss Hamburg, Hermann-Blohm-Str. 3, 20457 Hamburg.
Redner sind u.a. die Betriebsräte der drei Standorte, Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste und Heino Bade, Schiffbau-Experte der IG Metall Küste und stellvertre-tender Aufsichtsratsvorsitzender der ThyssenKrupp Marine Systems AG.
Die Busse aus Emden und Kiel werden ab 10.30 Uhr an den Landungsbrücken ankommen. Von dort geht der Demonstrationszug um ca. 11 Uhr durch den Alten Elbtunnel zu Blohm + Voss.
:: Medien-Information: Ankündigung (PDF | 19 KiB)
:: Medien-Information: Details zum Ablauf (PDF | 28 KB)
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