Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt
Zahlreiche Betriebe beteiligen sich an Schweigeminute
(22.02.2012) Auf Initiative der IG Metall Küste und der Betriebsräte beteiligen sich morgen, Donnerstag, zahlreiche Betriebe in Norddeutschland an der bundesweiten Schweigeminute, mit der den Opfern rechtsextremer Gewalttaten in Deutschland gedacht werden soll.
Die Arbeit in den Betrieben soll für die Dauer des Gedenkens ruhen. Die Beschäftigten unterstützen damit einen gemeinsamen Aufruf von DGB und BDA, der auch von den norddeut-schen Arbeitgeberverbänden getragen wird.
„Für Rassismus und Intoleranz ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Wir wollen auch in den Betrieben ein deutliches Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden setzen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste.
Auch die 140 Mitglieder der Tarifkommission, die morgen in Hamburg über die Forderungen für die Tarifrunde in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie entscheiden, werden ihre Sitzung zum stillen Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt unterbrechen.
An der Schweigeminute beteiligen sich unter anderem folgende Betriebe:
Bremen: Atlas Elektronik, Hydro Aluminium, Klöckner Desma, OHB System, Geo Gleistein, Daimler, Lürssen Werft
Hamburg: Airbus, Still, Vattenfall Netservice
Nordwestliches Niedersachsen: Meyer Werft, Kolbenschmidt, Salamander, Leda Werk, Krone (alle Leer-Papenburg), VW, SIAG, B & V Naval und EWD (alle Emden), Premium Aerotec, Eaton Nordenham, BA Jaderberg, SGL Ro-tec, Xstrata, NSW (alle Wesermarsch).
Mecklenburg-Vorpommern: Nordic Yards Wismar und Rostock-Warnemünde, P+S-Werften Stralsund und Wolgast, MAT und MMG
Schleswig-Holstein: Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (Flensburg), Dräger und Nordischer Maschinenbau Baader (beide Lübeck), HDW, Caterpillar, Vossloh, Raytheon (alle Kiel).
:: Medien-Information 05/2012 (PDF | 31 KiB)
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